Donnerstag, 9. Dezember 2010

Weihnachtsgedichte

Kann mir jemand sagen, von wem dieses Gedicht ist? 
Ich dachte das wäre vielleicht von Klaus Groth (übrigens in Heide geboren)????
 
 Kiek ins, wat lett de Himmel so rot!
Dat sünd de Engels, se backt dat Brot.
Se backt den Wihnachtsmann sin Stuten
vör all de lütten Leckersnuten.

Nu flink de Tellers ünnert Bett,
un leggt jo hen un wäst recht nett!
De Sünnerklaus steiht vör de Dör;
de Wihnachtsmann, de schickt em her.

Wat de Engels hewt backt, dat schüllt ji probeern,
un smeckt et good, so hört se dat geern,
un de Wihnachtsmann smunzelt: „Na backt man mehr!“
Och, wenn’t doch man erst Wihnachten weer!


Ich denke das ist vieleicht zu "umgangssprachlich"  für ein Gedicht von Klaus Groth. -Keine Wertung!!-


Und weiß jemand wo dieser "Weihnachtsabend" her kommt? Geht das Gedicht noch weiter oder ist das alles?

Wihnachenobend
Denn goht se no boben,
denn pingelt de Glocken,
denn danzt de Poppen,
denn piept de Müs
in Grooßvadder sein Hüs!

 

Ich hab zwar diesen link dazu, aber wer das geschrieben hat oder ob das nur ein überliefertes Fragment ist, wüßte ich gern.
 Bis bald....

Kommentare:

Wiebke hat gesagt…

Das erste hat Johann Beyer geschrieben. Und das zweite hat glaub ich Rudolf Kinau geschrieben, ich finde den Text aber nirgendsmehr. Immer nur den Titel.

Das Quiltmonster hat gesagt…

Hallo, ich habe gleich mal in meinen alten Lesebüchern aus der 2. "Kinderland" und 3. Klasse "Heimatland" (1956/57) nachgesehen: das erste stammt von Johannes Beyer, bei dem 2. ist einfach "Volksmund" angegeben. Es steht auch etwas anders in dem Buch:
Wiehnachtenabend,
denn geiht dat vun baben,
denn klingt de Klocken,
denn danzt de Poppen,
denn piept de Müs'
in all de Hüs'!
Einen lieben Gruß von Regina

Zimperliesel hat gesagt…

Hallo!
Es handelt sich um einen Textauszug, der zu einer Weihnachtsgeschichte gehört.
Die Geschichte ist geschrieben von Rudolf Kinau und heisst "De brune Schimmel".

Bei dem Textauszug selbst geht es -laut der Geschichte- um die Gedanken, die (im Erwachsenenalter, fern von der Heimat)zu Weihnachten wieder "nach oben" -und damit ist wohl die Kindheitszeit gemeint- wandern.

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